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MEMENTO MORI – Ausstellung in der Klosterkirche Riesa | Ö GRAFIK

MEMENTO MORI – Die Grüfte der Klosterkirche Riesa

Eine Ausstellung im lebendigen Kirchenraum

Im Auftrag der Evangelisch-Lutherischen Kirche Riesa konzipierte und realisierte Ö GRAFIK die Sonderausstellung »MEMENTO MORI – Die Grüfte der Klosterkirche Riesa«. Sie lädt Besucher ein, sich mit der Geschichte der Grüfte auseinanderzusetzen und die Klosterkirche aus einer weiteren Perspektive kennenzulernen.

Die besondere Aufgabe lag im Ausstellungsort selbst: Die Klosterkirche ist ein Raum für Gottesdienste und Gemeindeleben. Die Ausstellung sollte Informationen vermitteln und im Raum präsent sein, ohne dessen Nutzung oder Atmosphäre zu beeinträchtigen. Dafür entwickelten wir eine Gestaltung, die sich auf den Kirchenraum einlässt und den Besucher zugleich einen nachvollziehbaren Weg durch die Inhalte bietet.

Leistungsumfang

  • Ausstellungskonzeption und Szenografie
  • Alle HOAS-Leistungsphasen
  • Inhaltsstruktur und Besucherführung
  • Gestaltung der Ausstellungstafeln und des Leitsystems
  • Material- und Lichtkonzept
  • Gestaltung des Eingangsbereichs
  • Produktionsbegleitung und Installation

Ein Weg durch die Ausstellung

Ein bedruckter roter Läufer führt durch das Kirchenschiff und gibt der Ausstellung eine sichtbare Fassung. Er verbindet die einzelnen Stationen und macht den Rundgang erkennbar, ohne den Raum baulich zu verändern. Auch den Eingangsbereich der Kirche bezogen wir als Ausstellungs- und Informationsfläche ein. So beginnt die Auseinandersetzung mit dem Thema bereits beim Betreten der Klosterkirche.

Ö GRAFIK betreute das Projekt über sämtliche HOAS-Leistungsphasen hinweg: von der Konzeption und Planung über die Gestaltung und Ausarbeitung bis zur Begleitung von Produktion und Installation. Entstanden ist eine Ausstellung, die den Grüften Raum gibt und zugleich respektvoll mit einem Ort umgeht, der weiterhin für die Gemeinde da ist.

Licht und Material als Teil der Gestaltung

Das durch die gestalteten Fenster einfallende Licht verändert die Wirkung des Kirchenraums im Tagesverlauf. Wir griffen dieses Lichtspiel auf und arbeiteten mit Plexiglas in unterschiedlichen Transparenzen. Die Ausstellungstafeln reagieren so auf ihre Umgebung: Licht kann sie durchdringen, während ihre Inhalte gut wahrnehmbar bleiben.

Die großzügig angelegte Tafelausstellung platzierten wir in verschiedenen Kombinationen im Kirchenraum. Jede Anordnung berücksichtigt die räumlichen Gegebenheiten und das Verhältnis zwischen Ausstellung, Architektur und kirchlicher Nutzung.