Schloss Lauenstein diente über Jahrhunderte als fiskalischer Verwaltungssitz der Bergwerke im heutigen Welterbe Erzgebirge/Krušnohoří. Im Zuge der anstehenden Sanierung überarbeitete Ö GRAFIK die bestehende Dauerausstellung zur Musik im Osterzgebirge mit einem klaren Ziel: ihre Inhalte für mehr Menschen zugänglich und erlebbar zu machen.


Musik erleben. Mit allen Sinnen.

Mehr Wege zum Wissen
Grundlage der Überarbeitung war das Zwei-Sinne-Prinzip: Alle Informationen sollten über mindestens zwei Sinne wahrgenommen werden können. Dafür ergänzten und überarbeiteten wir die grafische Vermittlung, die vorhandenen Multimedia-Stationen und die Hands-on-Bereiche.
Kontrastreiche Gestaltung unterstützt die visuelle Wahrnehmung. Braille- und Pyramidenschrift erschließen Informationen über den Tastsinn, Hörstationen bieten einen akustischen Zugang. Leitsysteme helfen bei der Orientierung und verbinden die unterschiedlichen Angebote zu einem nachvollziehbaren Rundgang.
Bestehendes weiterdenken
Die Aufgabe bestand darin, die vorhandene Ausstellung gezielt weiterzuentwickeln. Grafische, akustische und tastbare Angebote greifen nun ineinander und ermöglichen unterschiedliche Zugänge zu denselben Inhalten. So lässt sich die Musikgeschichte des Osterzgebirges auf vielfältige Weise entdecken – entsprechend den individuellen Wahrnehmungsmöglichkeiten der Besucher.

Leistungsumfang
- Barrierearme Weiterentwicklung der Dauerausstellung
- Umsetzung des Zwei-Sinne-Prinzips
- Überarbeitung der Ausstellungsgrafik und Kontraste
- Integration von Braille- und Pyramidenschrift
- Anpassung der Multimedia- und Hörstationen
- Barrierearme Gestaltung der Hands-on-Bereiche
- Leitsysteme und Orientierung
- Produktionsbegleitung und Installation


