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Wir | Ö GRAFIK agentur für marketing und design

DAS IST Ö.

Ö GRAFIK ist die Agentur für Marketing und Design aus Dresden. Seit 1996 entwickeln wir Marken, Kommunikation und Ausstellungen. Unser 14-köpfiges Team verbindet Strategie, Konzeption, Redaktion, Gestaltung und Projektsteuerung. Erfahrene Partner ergänzen uns in Film, technischer Entwicklung und Produktion.

Wir mögen Aufgaben, bei denen man genauer hinsehen muss. Umfangreiche Inhalte, unterschiedliche Interessen oder sensible Themen: Wir arbeiten uns ein, bringen Struktur hinein und entwickeln daraus eine klare Sprache und eine starke Form.

WIE WIR ARBEITEN

Wir hören zu und sagen, was wir denken. Wir stellen Fragen, geben klare Empfehlungen und machen Entscheidungen nachvollziehbar. Dabei behalten wir Inhalt und Gestaltung ebenso im Blick wie Budget, Zeitplan und Umsetzung.

Konzeption, Redaktion und Design arbeiten bei uns eng zusammen. Fragen zur Produktion, digitalen Nutzung und Barrierefreiheit beziehen wir frühzeitig ein. Unsere Projektsteuerung hält die Fäden zusammen und sorgt dafür, dass aus vielen Beteiligten ein gemeinsamer Arbeitsprozess wird.

Wir begleiten Projekte von der ersten Frage bis zur Realisierung. Und übernehmen Verantwortung dafür, dass die Idee auch im Einsatz funktioniert.

WAS UNS ANTREIBT

Gestaltung beeinflusst, was Menschen wahrnehmen und verstehen. Sie kann Orientierung geben, Wissen erschließen, Interesse wecken und neue Perspektiven eröffnen.

Deshalb beschäftigen wir uns mit dem Inhalt, bevor wir ihm eine Form geben. Wir suchen nach dem entscheidenden Gedanken, prüfen Zusammenhänge und entwickeln Lösungen, die zum Thema und zu seinem Publikum passen. Unser Anspruch: Arbeiten, die gestalterisch überzeugen und etwas bewirken.

VIELE KÖPFE. EIN Ö.

Bei Ö GRAFIK kommen unterschiedliche Erfahrungen, Fähigkeiten und Persönlichkeiten zusammen. Wir diskutieren Ideen, teilen Wissen und geben einander ehrliche Rückmeldungen. Jede und jeder bringt eine eigene Perspektive mit und übernimmt Verantwortung für die gemeinsame Arbeit.

Respekt, Verbindlichkeit und gegenseitige Unterstützung prägen unseren Alltag. Das gilt im Team genauso wie im Austausch mit unseren Auftraggebern und Partnern.

Alexander Waltherstv. Geschäftsführung, Projektmanager

Wir erwecken
Ideen zum Leben

Melanie SchulzeMediendesignerin

Weil wir hier
nach mehr streben

Paula GerhardMediendesignerin

Weil wir
im Team
mehr bewegen

Lutz ReiterProjektmanager

Weil wir
verborgene Schätze heben

BrunoWohlfühlhund

Wau,
Wau,
Wau!

Marco HiltmannMediendesigner

Weil wir nicht
über den Dingen schweben

Natalie StranzGrafik- und Mediendesignerin

Weil wir
uns auch
auf Umwege
begeben

Pauline MatthesGrafik- und Mediendesignerin

Weil wir lieber
einmal mehr überlegen

Annedore KühneMediendesignerin

Weil eure Projekte
bei uns beben

Sebastian PfundProgrammierer

Weil wir immer
alles geben

Sarah PawlowskiGrafik- und Mediendesignerin, Art Director Print

Weil wir
für euch
Gefühle weben

Sarah FrankeGrafik- und Mediendesignerin

Weil wir stetig
Neues lernen

Thomas WaltherGeschäftsführung, Inhaber, Senior Art Director

Weil wir Grafik leben

BEREIT FÜR Ö?

Sie suchen ein Team, das sich in Ihre Aufgabe hineindenkt und die Umsetzung begleitet? Erzählen Sie uns, was Sie vorhaben.

MEHR ALS AGENTUR.

In der Villa Ö GRAFIK entstehen Ideen, Konzepte und Gestaltung. Zugleich öffnen wir unser Haus für Kunst, Kultur und Begegnungen. Bei Ausstellungen, Lesungen und Gesprächen kommen Menschen zusammen, entdecken andere Sichtweisen und nehmen neue Impulse mit.

Dreimal im Jahr zeigen wir Kabinettausstellungen mit Werken von Künstlerinnen und Künstlern. Zu den Vernissagen laden wir ein, Kunst zu entdecken, miteinander ins Gespräch zu kommen und unsere Agentur aus einer anderen Perspektive kennenzulernen.

Auch unser ehrenamtliches Projekt »Stadtluft Dresden« hat hier seinen Platz. Im Dezember 2023 begrüßten wir erstmals Partner und Sponsoren des Projekts zu einer gemeinsamen Veranstaltung in der Villa.

So ist unser Haus Arbeitsort und kultureller Begegnungsraum – für Menschen, die neugierig auf Kunst, Gestaltung undeinander sind.

Konstanze Feindt-Eißner

»Malerei, Zeichnung, Bildhauerei« | Ausstellung Villa 11

Aufgrund des großen Interesses verlängert: Die Ausstellung ist noch bis zum 14. Oktober 2026 zu sehen.

Sie ist ein Chamäleon. Eines, das Schrecken verbreitet und zugleich handzahm um Zuwendung bittet. Eines, das sich dem Betrachter spannend darbietet, etwas Rotes brüllt oder ganz fein wispert oder brachial-filigran in den Raum strebt. Da ist es, unverrückbar schwer, obwohl kinderleicht zu tragen. Das wundervoll Fürchterliche: Dieses Chamäleon ist unser aller Spiegel.

Die Dresdner Künstlerin Konstanze Feindt-Eißner bannt das Psychogramm des Menschen in einer kaleidoskopischen Formensprache. Der Lieblichkeit erwartende konservative Betrachter wird keine „göttliche Proportion“ á la Da Vinci entdecken, und doch gefesselt auf Malerei, Zeichnung und Bildhauerei schauen. Der modernen Kunst zugewandte Voyeure werden mit Konstanze Feindt-Eißner nicht mehr heimlich, sondern ganz präsent beobachten.

„Malen ist ein Versuch, Ordnung zu schaffen.“ (Otto Dix)

Konstanze Feindt-Eißner sortiert Erinnerungen an die manchmal oberflächliche Gegenwart. Das Vitale und das Weichende reichen einander die Hand. Je nach Muße in Farbe, Stiftspuren oder Stein festgehalten. Roh, fein, spitz, rund, brachial, filigran. Ein totes Leben neben einem lebendigen Tod. Nicht abschreckend inszeniert und doch Furcht erregend: vor dem, was ist, ohne dass wir es sehen.

Konstanze Feindt-Eißner wurde 1966 in Dresden geboren, errang das Diplom an der Hochschule für Bildende Künste und ist seit 1993 freischaffende Künstlerin. Sie wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Sächsischen Staatspreis für Design.

Für die Initiative Friedenspreis Dresden, die jährlich die gleichnamige Ehrung vergibt, schuf Konstanze Feindt-Eißner die Preisfigur.

Villa Ö GRAFIK, Tauscherstraße 44, 01277 Dresden
jeden Mittwoch 17 bis 21 Uhr (außer an Feiertagen sowie zwischen 24.12. und 01.01.)
Der Eintritt ist frei.

 

Vergangene Ausstellungen

Villa 10 // Jürgen Haufe – Malerei/Grafik
Villa 9 // Rainer Zille, »SPÄT. Dem Maler zum 80. Geburtstag«
Villa 8 // Jan Svankmajer, »Dem Freigeist zum 90.« – Grafiken, Malerei, Skulptur
Villa 7 // Simi Nati, »Geschichten« – Textilkunst, Grafiken
Villa 6 // Amac Garbe, »Stadtblick« – Fotografie
Villa 5 // Ulrich Eißner, »Figuren machen« – Skulpturen, Plastiken, Grafiken
Villa 4 // Frank Höhler, »In Transit« – Fotografie
Villa 3 // Hubertus Giebe, »Quarters only. Memory« – Malerei und Grafik
Villa 2 // Heribert Fischer-Geising, »Entdeckung« – Malerei und Grafik
Villa 1 // Matthias Creutziger, »Fotografie« – Fotografie und Malerei

Karl Emil Scherz und die
Villa Haenel in Dresden-Blasewitz

Wir sitzen in einer geschichtsträchtigen, wunderschönen Villa mit Blick auf die Elbe und Loschwitzer Elbhänge, mitten in einem herrlichen, parkähnlichen Garten. Erbaut wurde die Villa Haenel, die wir seit 2020 als Kultur- und Arbeitsstätte gestalten, im Jahr 1889 von Karl Emil Scherz, Stadtarchitekt in Dresden. Viele seiner Bauten kann man bis heute im Stadtgebiet bewundern.

Karl Emil Scherz war Architekt und wirkte als Ortschronist von Blasewitz. Er wurde 1860 in Loschwitz (damals noch nicht Teil von Dresden) als ältestes von drei Geschwistern geboren. Seine Eltern waren der Maurergeselle Carl August Scherz und dessen Frau Christiane Wilhelmine. Zwei Jahre nach der Geburt Karl Emils zog die Familie nach Blasewitz. Hier ging Scherz auf die Dorfschule und besuchte zunächst die Privatschule von Gustav Moritz Hoffarth, später die Dresdner Gewerbeschule. Von 1877 bis 1881 lernte er an der Baugewerkschule Zittau. Anschließend ging er als Zimmermann auf Wanderschaft. 1883 kehrte er nach Dresden zurück und studierte an der Dresdner Kunstakademie. Zu seinen Dozenten gehörte unter anderem der berühmte sächsische Architekt Constantin Lipsius (1832–1894).

Nachdem er die Kunstakademie als Baumeister verlassen hatte, schloss er ein zweites Studium an der Technischen Hochschule in Charlottenburg an. 1889 schließlich eröffnete er sein eigenes Architekturbüro in Blasewitz, wo er bis zu seinem Tod lebte. Vom sächsischen Regenten wurde ihm 1908 der Titel »Königlicher Baurat« verliehen. Zudem bekleidete Scherz verschiedene Ehrenämter. Er wurde auf dem Tolkewitzer Johannisfriedhof bestattet.

Als Chronist engagierte sich Scherz für eine Chronik von Blasewitz und legte beispielsweise die »Ortsgeschichtliche Sammlung Blasewitz und Umgegend« an. Als Architekt wirkte er von 1886 bis 1921 vor allem in den damaligen Dresdner Villenvororten Loschwitz und Blasewitz. Rund 90 Gebäude (darunter 35 Wohnhäuser und 24 Villen) entstammten seiner Feder. Er entwarf auch Industriebauten, Restaurants und Kirchen sowie Grabmäler. Die Heilig-Geist-Kirche in Blasewitz ist eines seiner bekanntesten Bauwerke. Das Aussehen von Blasewitz ist maßgeblich von Scherz’ Architektur geprägt. Seine Bauweise war vom historisierenden Stil und ab 1900 auch vom Jugendstil beeinflusst. Mit dem Aufkommen des Bauhauses stellte er sein architektonisches Schaffen ein.

Die für 45.000 Mark errichtete Villa Haenel hatte ursprünglich eine markante hohe Turmhaube auf dem Erker. Zudem befand sich auf der Giebelseite zur Tolkewitzer Straße eine Putzmalerei von Hans Koberstein. In ihrem Aufbau ähnelt die Villa anderen Villenbauten von Karl Emil Scherz. Diese weisen häufig eine Empfangshalle, eine Prachttreppe, Salons, Terrassen und mehrere repräsentative Wohn- und Gesellschaftsräume auf.